Am 30. Juni 2025 starteten wir, die Jahrgangsstufe 7, unsere lang ersehnte Englandfahrt – zum ersten Mal mit Unterbringung in Gastfamilien im südenglischen Cranbrook (Kent).
Unsere Reise begann früh am Morgen um 7 Uhr. Die Fahrt dauerte zwar rund 13 Stunden, doch die Zeit verging dank unterhaltsamer Spiele und zwei selbsternannter Bus-DJs mit Musikbox wie im Flug. Nach der Passkontrolle in Dunkerque fuhren wir mit der Fähre knapp zwei Stunden über den Ärmelkanal nach Dover und legten anschließend nochmal zwei Stunden Busfahrt zurück, bis wir schließlich in Cranbrook ankamen. Dort wurden wir herzlich von unseren Gastfamilien empfangen und in ihre sehr unterschiedlichen, manchmal typisch englischen, Zuhause gebracht – eine spannende Erfahrung!
Nach einem englischen Frühstück startete am Dienstag unser Ausflugsprogramm. Mit dem Bus ging es in die Küstenstadt Hastings. Entlang des Kieselstrandes wanderten wir zu den berühmten Schmugglerhöhlen. Die kühle Luft dort in den Höhlen war angenehm – und wir erfuhren einiges über die bewegte Geschichte des Schmuggels an der englischen Küste. Danach besichtigten wir die Ruinen von Hastings Castle, bevor es zur Stadtrallye ging. So lernten wir Hastings noch besser kennen und konnten anschließend in kleinen Gruppen die vielen Geschäfte und Gassen auf eigene Faust erkunden. Ein sonniger, spannender und lehrreicher Tag!
Am Mittwoch stand Canterbury auf dem Programm. Dort wurden wir in vier Gruppen aufgeteilt und von englischen tour guides durch die historische Stadt geführt. Danach hatten wir Zeit, uns frei durch die Stadt zu bewegen. Das war eine gute Gelegenheit, um Souvenirs und andere Andenken zu kaufen. Aber die Kanäle und alten Gassen und Gebäude der Stadt haben uns auch gut gefallen. Am Nachmittag fuhren wir weiter zu Leeds Castle, das wir auch von innen besichtigen durften. Im Schlosspark konnten wir ein Labyrinth erkunden, Minigolf spielen, Softeis genießen oder einfach gemeinsam entspannen – ein rundum gelungener Ausklang des Tages.
Am Donnerstag ging es dann nach Greenwich und London – für viele das absolute Highlight der Fahrt! Unser Bus ließ uns oben im Greenwich
Am Freitag hieß es Abschied nehmen. Um 8 Uhr morgens fuhren wir in Cranbrook los. Die Rückfahrt dauerte erneut rund 13 Stunden – dieses Mal verzögerte sich die Fähre wegen des hohen Verkehrsaufkommens. Wir kamen erst um 22 Uhr in Odenthal an, die Zeitumstellung schon mit eingerechnet. Wir waren alle froh, wieder zuhause zu sein!
Fazit: Die Fahrt war ein voller Erfolg! Wir haben viel erlebt, hatten viel Spaß und haben alle schöne Erinnerungen mitnehmen können. Unsere Englischkenntnisse konnten wir in Alltagssituationen anwenden – und haben gemerkt, dass wir uns doch recht gut verständigen können und klarkommen. Eine tolle Woche mit schönen Erinnerungen, die uns sicher lange begleiten wird!
Klasse 7c / Fr. Lingemann
(stellvertretend für die Jahrgangsstufe 7)

