Auslandsaufenthalte

Im Laufe der Schulzeit bietet sich immer wieder die Möglichkeit, eine überschaubare oder auch längere Zeit im Ausland zu verbringen.

Neben den Sprachenfahrten organisiert das Gymnasium Odenthal verschiedene Austausche mit Frankreich, Finnland und Indien, über die es unter dem Punkt Fahrten/Ausflüge mehr Informationen gibt. Der große Vorteil an diesen Angeboten ist, dass die Schülerinnen und Schüler in das Familienleben am Zielort eintauchen können und sich somit tiefere Einblicke in die Kultur ergeben, als dies bei einem Ferienaufenthalt möglich wäre.

Viele Schülerinnen und Schüler zieht es aber auch für längere Zeit als ein paar Tage ins Ausland. Dies ist auch bei G8 durchaus möglich und hier gibt es einen kurzen Überblick über verschiedene Optionen. Allen gemeinsam ist, dass man sich frühzeitig – in der Regel mindestens ein Jahr im Voraus – mit dem Thema auseinandersetzt.

Wann ist der richtige Zeitpunkt, um ins Ausland zu gehen?

Im Allgemeinen findet der Auslandsaufenthalt in der Jahrgangsstufe 10 oder bei einem ganzjährigen Auslandsaufenthalt direkt nach der Jahrgangsstufe 10 statt. Die Qualifikationsphase (11 und 12) darf nicht mehr unterbrochen werden.

Wenn der Auslandsaufenthalt in der Einführungsphase (10) durchgeführt wird, kann bei entsprechenden Leistungen nach der Rückkehr der Einstieg in die Qualifikationsphase erfolgen. Die genaueren Bestimmungen – auch zum Erwerb des Latinums und des mittleren Schulabschlusses – sind in einem Merkblatt des Schulministeriums dargestellt (https://www.schulministerium.nrw.de/docs/Schulsystem/Schulformen/Gymnasium/Merkblaetter/Merkblatt_zum_Auslandsaufenthalt.pdf). Einen guten Überblick bietet auch die Broschüre des Arbeitskreises gemeinnütziger Jugendorganisationen (www.aja-org.de).

Welche Möglichkeiten gibt es? 

Die Länge des Auslandsaufenthalts variiert von mehreren Wochen bis zu einem ganzen Schuljahr. Zielländer sind häufig englisch- oder französischsprachige Länder, im Prinzip steht den Schülerinnen und Schülern aber die ganze Welt offen.

Programme auf Austauschbasis

Austauschbasis heißt hier wirklich, dass das Programm aus Besuch und Gegenbesuch besteht. Die Schülerinnen und Schüler leben für eine bestimmte Zeit in einer Familie, deren etwa gleichaltriges Kind für einen ähnlich langen Zeitraum bei Ihnen lebt und das GO besucht. Besuch und Gegenbesuch finden nicht gleichzeitig statt.

Die Bezirksregierung Düsseldorf vermittelt für Schülerinnen und Schüler aus NRW Austauschmaßnahmen in Europa, Kanada, Australien und Neuseeland. Die Bewerbung erfolgt meist in Jahrgangsstufe 9, die Durchführung in Jahrgangsstufe 10. Für einzelne Programme ist auch eine frühere Bewerbung in Jahrgangstufe 7 oder 8 möglich. Genauere Informationen unter www.brd.nrw.de/schule/internationaler_austausch/index.jsp

Etwas kürzere Programme, die vorwiegend in den Sommerferien stattfinden, bietet der Rotary Jugenddienst an (www.rotary-jugenddienst.de). Zielgebiet sind neben einigen europäischen Ländern auch die USA, Kanada, Mexiko, Argentinien, Brasilien, Chile, Südafrika, Indien, Taiwan und Thailand.

Ab Jahrgangsstufe 9 vermittelt das Deutsch-Polnische Jugendwerk mehrmonatige Aufenthalte in Polen (www.dpjw.org).

Eine weitere Organisation, die neben Programmen ohne Gegenbesuch, auch einzelne Austauschprogramme (z.B. in Vietnam) anbietet ist AFS Interkulturelle Begegnung e.V. (www.afs.de).

Programme ohne Gegenbesuch

Die Mehrzahl der Programme bietet deutschen Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, zwischen 3 und 12 Monate im Zielland zur Schule zu gehen, ohne dass ein Gegenbesuch stattfindet. Die Unterbringung erfolgt entweder in einer Familie oder in einem Internat. Broschüren verschiedenster Anbieter stehen gegenüber der Schülertheke bereit. In der Schülerbibliothek kann das Handbuch Fernweh, ein Ratgeber zum Auslandsaufenthalt weltweit,  ausgeliehen werden. Darüber hinaus gibt es auch häufiger Messen, auf denen man sich über die Angebote informieren kann und die in der Presse angekündigt werden. Schon am 1. Oktober 2016 findet in Düsseldorf die nächste Jugendbildungsmesse statt. (www.jugendbildungsmesse.de).

Natürlich schafft man sein Abi auch ohne Auslandsaufenthalt. Im Ausland kann man aber nicht nur seine Fremdsprachenkenntnisse, sondern auch sein Allgemeinwissen und das Wissen über das Land, in dem man seinen Auslandsaufenthalt verbringt, verbessern. Weiterhin kann man dort oft unvergessliche Erfahrungen machen, prägende Eindrücke sammeln und Freundschaften schließen, die einen persönlich und vielleicht ja auch einmal beruflich weiter bringen. Letztlich lernt man auch, selbstständig für sich selbst zu sorgen. Es ist auf jeden Fall eine lohnende Sache.

Bei weiteren Fragen gibt Frau Hansen gerne Auskunft.

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