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Man kann nur schützen, was man kennt!

20190327 150651   Das GO für die Natur

Am 27.03.2019 fand am Gymnasium Odenthal der „Tag der Natur“ statt. Mitmachen konnten alle Schüler_innen des GO sowie die Schüler_innen unserer Partnerschulen im Netzwerk „Biologische Artenvielfalt im Schulumfeld“, die an der Kampagne Schule der Zukunft teilgenommen haben.
Im Rahmen dieses Projekts konnten vierzig Jugendliche an vier verschiedenen Workshops teilnehmen. Der Tag begann mit einer Präsentation über die Umwelt und die Nachhaltigkeit von Dr. Christoph Biesemann. Danach wurden die Schüler_innen in die von ihnen gewählten Workshops eingeteilt.


„Ich finde es interessant, wie Kräuter angepflanzt werden, wie man sie pflegt und was man daraus machen kann. Außerdem sind sie wichtig für Insekten“, weiß Lara zu berichten. Sie hat am Workshop „Kräutergarten“ teilgenommen. In diesem Workshop wurden, unter der Leitung von Katharina, Lena und Catalina aus der 9. Klasse, die von Laura Sittart unterstützt wurden, sowohl Kräutersalz als auch Kräutersalbe hergestellt. Außerdem wurde in diesem Workshop gemeinsam eine Kräuterschnecke bepflanzt. „Ich mag diesen Workshop! Es wirkt vielleicht etwas langweilig, sich hier die ganze Zeit mit Kräutern zu beschäftigen, aber in Wirklichkeit macht es großen Spaß“, findet Bjarne aus der 7a.
Nicht nur der Workshop „Kräutergarten“ hat großen Anklang gefunden, auch die anderen Angebote waren sehr begehrt.
„Ich möchte Bienen helfen. Sie sind der Grundstein für fast alle Pflanzen und haben es verdient, geschützt zu werden“, findet Max. Er hat am Workshop „Wildbienen-Nisthilfen“ teilgenommen. „Wir bauen sozusagen Insektenhotels. Ich interessiere mich für Bienen und deshalb mache ich bei diesem Workshop mit“, erklärt Emil. Dieser Workshop fand unter der Leitung von Markus Beckedahl und Nicolai Schramm sowie Mareike Janssen von der Bergischen Agentur für Kulturlandschaft statt. Weitere Gründe, warum sich die Schüler_innen für gerade diesen Workshop entschieden haben, waren beispielsweise Interesse am Natur- und Umweltschutz sowie allgemeines Interesse an Insekten.
Im Workshop „Fledermauskasten“ wurden, wie der Name schon sagt, unter der Leitung von Martina Blumberg und Christoph Biesemann, Fledermauskästen gebaut. Diese bieten Fledermäusen Tagsüber einen Schlafplatz. „Es ist zwar, von außen betrachtet, nur ein kleiner Kasten, aber es ist eine große Hilfe für Fledermäuse“, findet Marlon. „Ich mache den Workshop hier, weil ich noch nicht viel über Fledermäuse weiß und das ja auch Tiere sind, denen man helfen kann“, erzählt Lucie von der KGS Hand.
„Ich finde es interessant, etwas über Fledermäuse zu erfahren und möchte ihnen helfen. Außerdem haben wir selbst Fledermäuse im Garten, die den Kasten nutzen können.“
Andere Jugendliche kommen in diesen Workshop, eben weil sie schon sehr viel über Fledermäuse wissen. „Ich kenne mich mit Fledermäusen aus und wir haben auch welche im Garten. Deswegen möchte ich einen Fledermauskasten für sie bauen. Außerdem ist es hier lustig, spannend und cool. Hier ist es so schön, wie man es sich nur wünschen kann.“
Der letzte Workshop war dem Thema „Mikroplastik in Odenthal“ gewidmet. Die Schüler_innen haben, gemeinsam mit Michael Weißenbäck ein Klärwerk besucht und sich dort angeschaut wie das Wasser gefiltert wird und was das Ganze genau mit Mikroplastik zu tun hat. „Ich fand es total cool, weil man sehen konnte, wie ein Klärwerk funktioniert. Ich habe von Mikroplastik auch noch nicht soviel gehört und wollte mich mal damit beschäftigen“, erzählte Julius. Im Anschluss dieses Besuchs im Klärwerk haben die Schüler_innen anhand einiger einfacher Experimente herausgefunden, ob und wie viel Mikroplastik sich in Kosmetikartikeln befindet.
„Es ist erstaunlich, dass sich tatsächlich in so vielen Kosmetikartikel Mikroplastik befindet. Wir konnten in sechs von zwölf Produkten, wie zum Beispiel Duschgel, Mikroplastik nachweisen“, so Weißenbäck.
Dieser Tag hat das Umweltbewusstsein der Schüler_innen auf jeden Fall gestärkt und zusätzlich jede Menge Spaß gemacht.
Lena Keyser

Dank für Unterstützung:

Der Bau der Kräuterspirale und die Kosten für die Workshops wurden großzügig durch den Förderverein des Gymnasium Odenthals unterstützt. Auch die Gemeinde Odenthal und das Hausmeisterteam leisteten finanzielle und logistische Unterstützung für den Bau der Kräuterspirale.

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